Unsere Stiftung/Verein wurde durch die Initiative von einigen tierliebenden, in Siofok und Umgebung lebenden Menschen gegründet, um den streunenden und verlassenen Tieren zu helfen, ihre Verpflegung zu sichern, ärztliche Versorgung und die entsprechende Unterbringung in einer neuen Familie. Seit 2004 funktioniert es als gemeinnütziger Verein.

Unser Tierheim bekam nach fast anderthalb Jahrzehnten und Umzug in der ersten Zeit, am Rande von Balatonszabadi, in der Nachbarschaft der früheren Müllhalde seinen Platz. Seitdem gab es regelmässig  Entwicklungen, wodurch versucht wurde den ständig anwachsenden, riesigen Bedarf bei der Unterbringung der Tiere zu decken.  Es wurde durch unzählige Kennel, Ausläufe, für die Welpen ein beheizbares, geschlossenes Gebäude, für die kranken Tiere einen beheizbaren Kontainer, bzw. einer Quarantäne und auch für die Pfleger mit einem sozialen Raum erweitert.

Da es an der Süd-Seite des Balaton, sowie  im nördlichen Teil vom Komitat Somogy absolut keinen Tierschutzverein und auch kein Tierheim gibt, ersetzen wir so dieses  Defizit. Der Beweis, das wir in der letzten Zeit jährlich 450-500 Hunde, 30-40 Katzen einsammeln und viele davon vermitteln. Im Tierheim befinden sich durchschnittlich 170-180 Hunde und 50-60 Katzen. Fast regelmássig kommen zu den Tieren jeglichen Alters noch 30-40 kleine Hunde und Katzen zu uns in Pflege.

Jedes Tier vermitteln wir geimpft, gechipt und kastriert, einen Teil in der Umgebung von Siofok (60-70 km), die anderen bekommen über Partnervereine im Ausland  ein neues zu Hause. Bei jedem von uns vermittelten Hund machen wir auch Nachkontrollen, von den Tierschützern im Ausland bekommen wir regelmässig Rückmeldungen über das neue Leben unserer Schützlinge.

Unzählige verunfallte, verletzte und kranke Tiere kamen zu uns, deren tierärztliche Versorgung und oft sehr kostspieligen, orthopädischen Operationen wir finanzieren. Auch die zeitweise wochenlange oder auch Monate andauernde  Nachversorgung übernehmen wir nach Anweisung des Tierarztes. Keinen lassen wir im Stich, jedes kranke Tier bekommt seine Chance, dass es die seinem Zustand gerechte Behandlung bekommt. Dabei sind die Spenden von Privatpersonen und unseren Partnerorganisationen eine riesengrosse Hilfe.

Die Versorgung der im Tierheim lebenden Tiere verrichten zur Zeit 4 Personen, dazu zählt putzen, füttern, gesundheitliche Behandlungen, Sozialisierung, Rehabilitation, Eine weitere Person ist für Transport, Einkauf und „einsammeln” der Tiere verantwortlich. Administration, Vermittlung und Koordination der tierärztlichen Versorgung ist Aufgabe vom verantwortlichen Leiter des Tierheimes. Von den von uns zur Vermittlung stehenden Tieren führen wir eine mit Fotos und detaillierten Beschreibungen versehene Datenbank, welche wir mit Hilfe von Freiwilligen immer wieder auffrischen.

Wir nehmen regelmässig an Stadt-Veranstaltungen teil, in Schulen, Büchereien, Kindergärten und Altenheimen halten wir Vorträge oder lassen die Menschen einfach mal die Tiere streicheln, da wir uns auch zu einer Erziehung für Tierschutz und verantwortungsbewusster Tierhaltung verpflichtet fühlen.  

Das Tierheim ist jeden Nachmittag für Besucher geöffnet, wir veranstalten auch „Spazier-und --Adoptionstage”, die in letzter Zeit immer beliebter werden. Daran nehmen viele Menschen teil. Familien mit Kindern, Alten und auch Jungen bereiten wir damit einen schönen Zeitvertreib voller Erlebnisse und  Augenblicken die die Herzen erwärmen.

Jährlich organisieren wir ein Adoptanden-Treffen für die von uns adoptierten Hunde und deren Besitzer, wo wir unsere früheren Lieblinge erneut treffen können und uns die Freude mit den neuen Besitzern teilen.

Die Finanzierung unseres Tierheimes geschieht durch Hilfe aus Spenden, Unterstützung durch die Gemeinde und SZJA 1 % (Steuerspende). Unsere grössten Ausgaben sind die Futterversorgung, Tierarzt, Nebenkosten (Strom, Wasser, Heizung...usw.) sowie die Lohnkosten der 8 Angestellten. Wir versuchen  auch jede Möglichkeit einer Ausschreibung auszunutzen, damit wir das Leben der Bewohner unseres Tierheimes lebenswerter gestalten können.

Für unsere Freiwilligen und angestellten Mitarbeiter ist es nicht nur ein Arbeitsplatz oder Hobby, sondern eine Lebens-und Denkform, welche oft mit der Absage des Privatlebens oder der Freizeit verbunden ist. Kann nur funktionieren, wenn die jeweilige Familie sie unterstützt. Dabei sind wir oft Teil von traurigen aber zum Glück grösstenteils freudigen Geschehnissen, welche uns für die täglichen Probleme und Schwierigkeiten grosszügig entschädigen.

Mit allen, unsere Arbeit unterstützenden, mit uns gemeinsam helfen wollenden Menschen oder Vereinen, teilen wir mit Freude unsere Erlebnisse und Erfolge.